Was ist Mikrozirkulation?

Grafik 1: Schematische Darstellung des Kapillarbereichs, also der Mikrozirkulation unseres Blutkreis-laufs, in der der Zellstoffwechsel geschieht.

Die Mikrozirkulation ist einer der wichtigsten Funktionsbereiche unseres Körpers. Er ist Teil unserer Durchblutung, unseres Blutkreislaufs.

Hier, im Kapillarbereich, werden die Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Jede Zelle ist an dieses Netzwerk angeschlossen, überall, im ganzen Körper! (vergl. Grafik1)

 

Da ja jede Zelle im ganzen Körper versorgt werden muss, kann man sich gut vorstellen, dass dieser Teil des Blutkreislaufs auch eine gewisse Größe haben muss, oder?

Und so ist es auch, denn 74% unseres gesamten Blutkreislaufs ist Mikrozirkulation, also Haargefäße, Arteriolen und Venolen. Dagegen sind unsere großen Gefäße "nur" mit 11,5% Arterien und 14,5% Venen vertreten. (vergl. Grafik2)

Im Unterschied zur Mikrozirkulation sind diese nur Transportwege in alle Bereiche und Extremitäten unseres Körpers, vergleichbar den Autobahnen, während die Mikrozirkulation der Stadtverkehr, hin zu den Wohnungen, den "Zellen" in diesem Gleichnis darstellt.

In den großen Gefäßen findet auch kein Austausch mit den Zellen statt. Aufgrund der Größe sind sie der Bereich, den der Chirurg noch mit bloßem Auge sehen und behandeln kann. Hier können Stands gesetzt werden oder Umleitungen chirurgisch gelegt werden, der sogenannte Bypass.

In der Mikrozirkulation, also den kleinen und kleinsten Gefäßen ist dies alles nicht mehr möglich. Mit bloßem Auge sind sie genau so wenig zu erkennen, wie einzelne Zellen.

Das sie aber überall zu finden sind, können Sie leicht in einem Selbstversuch testen: Hierzu benötigen Sie nur eine spitze Nadel und etwas Mut... Sie werden überall, wo sie stechen, tatsächlich Blut finden, wie Sie sich sicher vorstellen können.

Grafik 2: Aufteilung der Blutgefäße im Körper mit Prozentangabe

Spaß beiseite, da diese Gefäße so klein sind, das bis zu 300 davon auf eine Kugelschreiberspitze passen würden, ist eine chirurgische Manipulation nicht möglich und selbst eine Computertomographie, ein CT, kann diesen Bereich nicht sichtbar machen. Deshalb und weil es in diesem Bereich auch keine Rezeptoren gibt, kann unsere heutige Medizin weder chirurgisch noch mit Medikamenten in diesen Bereich eingreifen.

 

Wie wird das Blut eigentlich transportiert?

 

Jeder kennt doch den Puls, ausgelöst durch die Pumpbewegungen des Herzens, den man sogar selbst fühlen und messen kann, am Einfachsten am Hals oder Handgelenk.

Video 1: Mikrogefäße in der Darmschleimhaut; spontane Vasomotion; Echtzeitdarstellung

Video 2: Geänderter Funktionszustand der Mikrozirkulation nach Stimulierung der lokal und übergeordnet regulierten Vasomotion.

Früher dachte man, das alleine das Herz, diese faustgroße Druck-Saug-Pumpe es schafft, unser Blut in den gesamten Körper zu bringen. Bei einer Tagesleistung von ca. 8.000 Litern Blut, die umgewälzt werden müssen, eine beeindruckende Annahme, die jeden Ingenieur blass werden ließe, der eine Pumpe in der Größe mit derselben Leistungsfähigkeit bauen sollte. Noch dazu mit einer Haltbarkeit von über 70 Jahren und das mit ununterbrochener Arbeitszeit...

Um es vorweg zu nehmen, das Herz schafft das nicht allein. Es braucht Hilfe und zwar von der Gefäßbewegung der kleinen und kleinsten Gefäße, der VASOMOTION (Vaso = Gefäß / Motion = Bewegung). Die Vasomotion ist autark vom Herzen und autonom in Ihrer Tätigkeit. Sie sorgt für eine bedarfsgerechte Blutumverteilung in der Mikrozirkulation. Die Vasomotion wurde erst vor ca. 20 Jahren entdeckt und Ihre Funktion und Beschaffenheit seit dem immer weiter erforscht. Einer der Vorreiter und internationale Koryphäe in diesem Forschungsfeld ist Prof. Dr. Klopp, dessen Institut es auch gelungen ist, diese Gefäßbewegung für uns sichtbar zu machen.

Dies geschieht in einem sehr aufwendigen und schwierigen Prozess mit Hilfe einer Intravitalkamera in Echtzeit. (vergl. Video1)

Achten Sie auf das Gefäß in der unteren rechten Ecke und wie der Durchmesser bedarfsgerecht verkleinert wird, um die Fließgeschwindigkeit anzupassen.

 

Was passiert, wenn die Mikrozirkulation gestört ist, bzw. nur eingeschränkt funktioniert?

 

Generell muss man sagen, dass sich die Pumpbewegung der kleinen und kleinsten Zellen ca. 30 mal in 10 Minuten wiederholt. Ab dem 25. Lebensjahr lässt das langsam nach. Dies könnte man lapidar den Beginn des Alterns nennen. Aber bereits vorher kann die Vasomotion und somit der Zellstoffwechsel eingeschränkt werden. Verantwortlich hierfür sind viele Risiken, z.B. Krankheit, schlechte Ernährung, wenig Bewegung, Umweltgifte, Stress uvm..

Wenn dies geschieht, werden die Zellen nicht mehr richtig versorgt und natürlich findet auch keine Entsorgung statt. D.h. die Zellen bleiben auf Ihren Stoffwechselendprodukten sitzen. Dies kann im ganzen Körper geschehen und hat meist keine unmittelbaren Folgen, was im Grunde das eigentliche Problem darstellt, denn wenn es uns piken und stechen würde, würden wir uns mehr darum kümmern.

(vergl. Video2 und Video3)

 

Wie kann sich eine gestörte Mikrozirkulation auswirken und wann merke ich das?

 

Erst später, auch nach 10-15 Jahren, merken wir eine gestörte Mikrozirkulation durch chronische Krankheiten und Leistungseinbußen unserer Organe und unseres ganzen Organismus. Unser Körper reagiert auf diese Störungen mit Entzündungen und entzündlichen Prozessen, die sich mit der Zeit zu chronischen Erkrankungen auswirken können.

 

Man geht heute davon aus, das die meisten unserer rund 45.000 Krankheiten durch eine gestörte Mikrozirkulation verursacht werden oder dass durch diese Krankheiten eine gestörte Mikrozirkulation entsteht.

Was gibt es für Behandlungsmöglichkeiten?

Feststellen lässt sich eine gestörte Mikrozirkulation bisher nur über Ihre Auswirkungen, es gibt keine Schnelltests und man kann auch nicht im gesamten Körper mit eine Kamera nachsehen. Das einige Bereiche in jedem Körper eine gestörte Mikrozirkulation aufweisen ist sicher. Keiner ist vor allen Risiken gefeit.

 

Wie bereits angesprochen kann man hier auch weder chirurgisch noch mit Medikamenten helfen. Momentan steht der Schulmedizin einzig und allein die physikalische Gefäßtherapie BEMER zur Verfügung. Diese ist allerdings gut erforscht und mit Studien belegt. Noch dazu sehr einfach in der Anwendung und weist beeindruckende Ergebnisse bei behandelten Patienten auf.

Wir möchten Sie einladen, diese Therapie-Möglichkeit kennen zu lernen und mehr über die Chancen und Möglichkeiten sowohl für kranke als auch präventiv für gesunde Menschen und Sportler zu erfahren.

 

Rufen Sie uns an, schreiben uns oder kommen Sie am besten gleich zu einem unserer Gesundheitsvorträge, wo Sie die Therapie gleich kostenfrei ausprobieren können.

 

Wir freuen uns auf Sie und stehen Ihnen gern zur Verfügung!

 

Ihr TEAM MIKROZIRKULATION

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, sollten wir wirklich telefonieren ;)    
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